Archive for the ‘Sicherheit’Category

documentjoe.de kurz offline, am 28.12.2009

Hallo Ihr Lieben,

es tut mir leid, wenn Ihr am 28.12.2009 ein wenig Infos zu FileDirector haben wollt, aber ich muss leider unseren kleinen Server in ein neues Rechenzentrum schubsen ;-) . documentjoe.de ist auf Reisen! Der Hyper-V Server wird heruntergefahren und unser documentjoe.de geparkt, ist dann spätestens nach 24h wieder verfügbar. Ich rechne aber mit deutlich kürzerer Zeit.

joesluetter

Bis dahin wünscht Euch joe erst einmal ein frohes Fest, vielleicht viel Spaß mit Euren Lieben!

Euer Joe

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12 2009

Denke: Wolkengeflüster

Wer oder was zum Geier ist denn die „Cloud“ oder das „Cloud-Computing“? Schnappt man sich den Browser und navigiert kurz zu Wikipedia stellt man fest, dass sich dort schon einige tummeln. Offenbar gibt es da so einiges, was man in der Wolke abbilden kann. Die Wolke ist also ein klassischer ASP (Application Service Provider), welcher Dienste im Netz zur Verfügung stellt und sich neben dem Hosting um das Backup, die Wartung und die klassische Administration der Lösung kümmert. Angekommen sind dort bereits viele Dienstleister, die ihre Applikationen schon jetzt im Netz anbieten. Darunter kann man aus einer Vielzahl an CRM, ERP und Office Applikationen frei wählen. Read the rest of this entry →

02

12 2009

… Hotelerlebnisse, die 5. – Vom Regen in die Traufe mit “kostenlosem Hotel- Internet”

Als “Handlungsreisender” ist das Leben im Hotel nicht immer schön. Es ist entweder ein Glückstreffer oder ein Griff in’s **** aber so richtig sicher ist man seiner Sache nicht. Nebst der unschönen Erlebnisse – nächtliche “Nebengeräusche” sportlicher Höchstleistungen aus dem Nachbarzimmer oder dem Rheumadeckenexpress am Frühstücksbuffet ist meine Belastbarkeit diese Woche bis aufs Äußerste strapaziert. Auch wenn Du Dich vorher bei Booking.com in den Bewertungen umsiehst, auf Alleinreisende wird hier meist nicht eingegangen. Und dann ist ja noch das Thema Internet. Fernab von T-Mo Hotspots nervt’s langsam…
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25

11 2009

FileDirector 2.0.1 – … Schon wieder neue Features ;-)

Tja, was soll ich da sagen? Es gibt Features – In Hülle und Fülle, und zwar schon wieder. Einiges hat sich getan, gerade unter der Motorhaube, allerdings auch einiges – was ich jetzt erst gerade (in PreReleases) vor die Nase bekommen habe… Sicherlich muss das noch durch die Betaphase durch, aber hier und da kann ich sicherlich schon ein wenig Spicken lassen. Interesse? Read the rest of this entry →

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09 2009

B2D Messe, Veltins Arena

Hallo Ihr Lieben,

ich bin für Euch wieder unterwegs! Nach einem wunderbaren Workshop in Hamburg könnt Ihr mich Mittwoch und Donnerstag auf der B2D Dialogmesse in der Veltins-Arena (Schalke) auf dem Stand von Metzner (Booth H16) erwischen und ein wenig mehr über die Themen DMS, Compliance und IT-Sicherheit erfahren. Mehr Informationen über die B2D bekommt Ihr hier: Link

Ich freue mich auf Euch!

08

09 2009

SSL: was bedeutet das eigentlich, was bringt uns das für FileDirector?

;-) Also schön. Ich versuche mal mit Händen und Füßen zu erklären… SSL bedeutet „Secure Socket Layer“, auch TLS oder “Transport Layer Security”. Schon ziemlich viel Sicherheit in den paar Abkürzungen, oder?

Vorsicht! Hier geht es einmal nicht um die digitale Signatur von Dokumenten (das können wir auch), sondern es geht um sichere Kommunikation. Mit SSL kann man schon mal eine Menge machen. Es hilft ungemein. Ich werde mal versuchen, die Thematik mit einfachen Mitteln ein wenig näher zu bringen.
Manchen Administratoren ist SSL auch ein Dorn im Auge, denn SSL ermöglicht den Anwendern nahezu unprotokolliert aus dem Firmennetz hinauszukommen, um zB. Banküberweisungen zu machen, oder auch sonstigen Unfug.
Die Anwender wissen also, dass die Verbindung von A nach B verschlüsselt ist und bekommen das auch angezeigt. Meist durch das „Schloss- Symbol“ in der Fußzeile oder in und neben der Adressleiste im Internetexplorer. Ohne zu tief in die Details eingehen zu müssen, wissen wir also dass beim „surfen mit dem Schloss“ uns erstmal keiner über die Schulter gucken kann (es sei denn unsere Kiste ist verseucht, aber das schließe ich mal aus…).

SSL hat noch mehr Vorteile, doch immer der Reihe nach.
Zunächst erstmal müssen wir es schaffen, dass der Client (Surfer/ Anwendungsbenutzer) dem Server (Webseitenanbieter/ Anwendungsanbieter) vertraut. Das geht mit Hilfe eines Zertifikates. Wie heißt es so schön? „Garantiert die Identität eines Remotecomputers“. Ein Zertifikat kann man also nicht nur für die Signatur eines Dokumentes verwenden, sondern um sich als garantiert echter Webserver auszuweisen. Ich pappe dem Webserver also eine Briefmarke oben „drauf“. Allerdings kann ich nicht irgendeine Briefmarke draufpappen, es sollte schon so eine sein, welcher die Anwender auch vertrauen (Vertrauensstellung…) können. Üblicherweise kann ich mich an einen Diensteanbieter (Stammzertifizierungsstelle) wenden. Davon gibt es eine Menge: Geotrust, Verisign, etrust …; das ist in etwa so wie mit dem Straßenverkehrsamt und dem Autokennzeichen. Das kostet zunächst mal Geld. Um so ein Kennzeichen zu bekommen muss man sich ja auch ausweisen (Personalausweis, Handelsregisterauszug…). Aber: Alle Polizisten vertrauen Flensburg und so kommt es, dass wir eine zentrale Stammzertifizierungsstelle haben. Mit so einem Verkehrszeichen darf ich dann also rumfahren und werde ich geblitzt, dann vertraut mir auch der doofe Fotoapparat in sofern, als dass er weis dass ich sozusagen „ich“ bin und nicht jemand anders. So funktioniert das auch mit den Webseiten und den Zertifikaten.

Trustcenter, “Pfade”…
Aber, man kann das Spiel noch ein wenig weiter spielen. Wenn Sie in Ihrem Internetexplorer einmal auf „Zertifikat anzeigen klicken“ und dann auf Zertifizierungspfad, stellen Sie doch einen längeren Weg der Vertrauensstellung fest. Man kann das in etwa mit den regionalen Straßenverkehrsämtern vergleichen. Im Auftrag des Kraftfahrtbundesamtes stellen die nämlich die Kennzeichen aus. Also vertraut das Kraftfahrtbundesamt dem Straßenverkehrsamt Duisburg, dieses wiederum mir und so bekomme ich mein Kennzeichen für mein Auto. Bei digitalen Zertifikaten geht das noch ein Stück weiter, denn fast jedes große Unternehmen besitzt selbst ein sogenanntes Trustcenter welches wiederrum Zertifikate ausgibt (Zertifikate können unterschiedliche Zwecke haben, im Moment sprechen wir über die Identität eines Remotecomputers).
Es ist in etwa so wie wenn Helmut Meier Familie Müller vertraut, dann tut es Sohnemann Meier ebenso, oder Papa sagt – Mercedes ist cool, dann findet Sohnemann das auch. Ein richtiger Pfad also.

toofast

… so sieht das aus, wenn eine Vertrauensstellung im Straßenverkehr funktioniert:

Da bei unserer internen Verkehrsbehörde (Rosi) bescheid gewusst wird, dass ich das war, darf ich die zwanzig Euro wohl denn auch blechen… Trotzdem erinnere ich mich sehr gerne an dieses Foto.

…Fälschen von Kennzeichen möglich?
Aber ein KFZ- Kennzeichen kann ich ja fälschen, wie kann ich da sicher sein, dass ein SSL- Zertifikat echt ist? Niemals! Wir müssen vertrauen. Windows vertraut per default mehreren Trustcentern. Rauskriegen, wem Ihr vertraut könnt Ihr, wenn Ihr in der Kommandozeile „certmgr.msc“ eingebt und Euch in die „vertrauenswürdigen Stammzertifizierungsstellen“ bewegt. Das sind sozusagen die Kraftfahrtbundesämter, denen Windows vertraut.
Missbrauch möglich? Ja klar! Allerdings schützen wir uns in der deutschen Gesetzgebung in etwa so: „fälsche ich ein Autokennzeichen, so begehe ich eine Urkundenfälschung“. Oder so ähnlich. Da mir das aber im Internet nix bringt, da wir bei einer Verfolgung von Straftätern meist leer ausgehen, müssen wir schon technische Algorithmen mit einbauen. Es ist in etwa so wie mit einem Fingerabdruck, den wir da mit einbauen. Dieser muss dann aber auch zum „Remotecomputer“ also der Webseite passen. Wichtig ist also hier der „FQDN“ („fully qualified domain name“) also www.dasistmeinewebsite.de, das darf nicht abweichen! Ist hier ein Fehler in der URL, dann sagt mir mein Browser oder meine Applikation, dass da was nicht stimmt, oder derjenige der da sagt er sei jemand ist überhaupt nicht dieser jemand. Dann verweigert der Browser (die Applikation) typischerweise erstmal die Fortführung der Applikation und meldet dieses. Gleichso ist es mit dem Datum und der Uhrzeit (siehe Ablaufdatum eines Zertifikats). Übrigens: Weicht die Uhrzeit vom Server mehr als 5 Minuten von der des Clients ab, so gibt es ebenfalls eine Fehlermeldung. Dann gibt es noch Sperrlisten, sollte also ein Trustcenter mitteilen, das ein darunterliegendes Trustcenter oder ein Remotecomputer nicht mehr vertrauenswürdig ist (im Sinne von „hat gekündigt“ oder „bezahlt nicht“ oder „wurde gehackt“) dann ist es ebenfalls vorbei mit der Vertrauensstellung. Dennoch, traue ich auch dem Trustcenter von www.dasLstmeinewebsLte.de, kann mich das System nicht vor evtl. Phishing Atacken schützen.

Also geht es erst einmal nicht um die „Verschlüsselung“, sondern um die Identität! Und das gibt mir den Vorteil, dass jemand anders nicht sagen kann, er wäre John Lose. Da fällt mir gerade ein, dass mein Personalausweis abgelaufen ist, ach du liebe Güte!

Verschlüsselung
Dann, sofern wir wissen dass jemand wirklich jemand ist, dann geben wir auch unseren Benutzernamen und unser Kennwort preis. Hier haben wir den großen Vorteil, dass mir keiner meine EC Karte aus dem Portemonnaie mopsen kann. Jetzt wo wir beide schon auf einem sicheren Kanal funken, werden wir uns über einen gültigen Schlüssel unterhalten, der unser Gespräch verschlüsselt. (Phase 1 und Phase 4 der Verschlüsselung; Phase 2 und 3 werden verwendet, sofern der Server auch vom Anwender einen „Personalausweis sehen will).

Schutz vor dem Lauschangriff
Dann kann mir zunächst mal keiner die Sitzung „mopsen“ oder unerlaubt zuhören („session hijacking“/ „man in the middle“) zumindest wird es relativ schwer. Ich habe ebenso den Vorteil, dass mein Gespräch nicht verändert wird von Leuten die sonst immer meinen was anderes sagen zu müssen oder irgendwelche Gerüchte verbreiten, wie zB. Proxies und so’n Gestrüpp. Die wissen zwar, dass wir miteinander sprechen aber zuhören wird relativ schwierig, den Inhalt sehen sie also nicht.

Was bringt mir das im DMS?
Da FileDirector auch http spricht, kann er dieselbe Verschlüsselung und die gleichen Authentifizierungsmechanismen verwenden. Es kann also niemand anders vorgeben, mein FileDirector Server zu sein. Ebenso kann mir niemand zuhören oder die Daten verändern, sofern sie von A nach B transportiert werden. Ich habe kein Problem mit Proxys oder Anwendungsfiltern, die mich nerven könnten oder irgendwelchen Spielkindern, die wissen wollen was Onkel Joe mit seinem Server spricht. Das geht nämlich nur uns zwei was an.

SSL ist also eine ziemlich coole Sache, sofern man sie mal verstanden hat.

Tipps:
Übrigens, man kann es auch ein wenig „kostengünstiger“ haben, mit einer eigenen „Stammzertifizierungsstelle“, reicht vollkommen aus. Oder ganz billig: mal eben mit dem selfssl script (iisreskit); doch Vorsicht beim selfssl script: Hier ist der Server seine eigene Stammzertifizierungsstelle.
Wenn Ihr wissen wollt, wie TLS oder SSL wirklich funktioniert, so schlagt doch einfach mal auf wikipedia nach!

Links:
Windows PKI: http://technet.microsoft.com/en-us/library/bb735132.aspx
Trustcenter bei Tecchannel: http://www.tecchannel.de/sicherheit/grundlagen/402017/index10.html
SSL/ TLS bei Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Transport_Layer_Security
Selfssl/ ISS RESKIT: http://www.msxfaq.de/tools/selfssl.htm

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10 2007